Gedenktafeln und Denkmäler
Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Botschaft und der Bundesrepublik Deutschland konnte eine Reihe von Projekten realisiert werden, durch die der deutsch-baltische Anteil an der Geschichte Rigas auch offiziell wieder stärker wahrgenommen wird. Zahlreiche Gedenktafeln konnten zur Erinnerung an deutschbaltische Persönlichkeiten an Gebäuden in Riga angebracht werden. Außerdem wurden alte Grabstätten restauriert.
Folgende Einweihungen fanden, zumeist bei Domus-Rigensis-Tagen, bisher statt:
2010: Gedenktafel für den Juristen Dietrich Loeber (1923-2004) in der Hospitalstraße.
2009: Enthüllung eines Grabdenkmals für Wilhelm Neumann (1849-1919), den Vater der baltischen Kunstgeschichte, auf dem Großen Friedhof, sowie einer Gedenktafel für den Architekten Max Scherwinsky (1859-1909).

2008: Enthüllung einer Gedenktafel für den Architekten Wilhelm Bockslaff(1858-1945), der u.a. die Rigaer Börsenkommerzschule (heute Kunstakademie) erbaute, in der Pils iela (s. Fotos oben und rechts).
2007: Enthüllung einer Gedenktafel für den Architekten Christoph Haberland (1750-1803), im Haberlandsaal, Museum für Rigaer Stadtgeschichte und Schifffahrt (s. Foto links).
2006: Wiedererrichteter Märtyrerstein auf dem Großen Friedhof.
2003: Christoph Haberland (1750-1803), Architekt, wiederhergestelltes Grabmal auf dem Großen Friedhof
2002: Werner Bergengruen (1892-1964), Smilsu iela (Sandstrasse)
2001: Übergabe des durch Spenden von Deutschbalten finanzierten, nach altem Vorbild wieder errichteten Denkmals des Stadtgründers Bischof Albert von Buxhoeveden (1165-1229) an die Stadt Riga (Südhof des Doms, s. Foto rechts).
2001: Landeswehrdenkmal, künstlerisch gestaltete Wiedererrichtung auf dem Waldfriedhof
2000: Johann Friedrich Hartknoch (1740-1789), Verleger, restau-riertes Grabmal auf dem Großen Friedhof
1999: Johannes Rumeschottel aus Rostock, Erbauer des Altarhauses der Petrikirche (1408-1409), an einem Mittelpfeiler der Kirche
1998: Börsenkommerzschule (1905-1915), Deutsches Gymnasium zu Riga (1915-1934), Eingang Kunstakademie Lettlands
1997: Gustav Hilbig (1822-1887), Erbauer des Polytechnikums (1869),
Eingangshalle der Universität
1996: Johann Christoph Brotze (1742-1823), Heimatforscher, Maler, am ehemaligen Kaiserlichen Lyceum, heute Konsistorium der Ev. Luth. Kirche Lettlands
1994: Paul Schiemann (1876-1944), Publizist, Politiker, am Haus der früheren „Rigaschen Rundschau“, Herderplatz, gegenüber dem Eingang zum Dom
1993: August Volz (1851-1926), Bildhauer, am Ateliereingang K. Waldemarastrasse
Fotos: sp (Bockslaff), am (sonstige)